Dokumentar

Amen sam so amen sam – Wir sind, was wir sind

Regie: Hans Panner, Österreich 1995; ca. 36’.

Bezugsquelle: Verein Roma, Spitalgasse 4, 7400 Oberwart; Tel. +43/33 52/33 0 59; E-mail: office@verein-roma.at

Kurzcharakteristik: Film über die Geschichte und Gegenwart der burgenländischen Roma.

 

Auf der Kippe

Regie: Andrei Schwartz, Deutschland 1997; ca. 90’.

Bezugsquelle: Matthias-Film gemeinnützige GmbH, Gänsheidestraße 67, D-70184 Stuttgart; Tel. +49/7 11/24 34 56; http://www.matthias-film.de/; E-Mail: info@matthias-film.de bzw. vertrieb@matthias-film.de.

Anmerkung: Der Preis von € 150,– (Stand 2004) beinhaltet die Lizenz für unentgeltliche Aufführungen.

Kurzcharakteristik: Ein Dokumentarfilm über Roma in Rumänien, die am Rande der Mülldeponie vom Verkauf der wieder verwertbaren Stoffe mehr schlecht als recht leben; "... ein mindestens genauso lustiger wie ergreifender Film, der anrührt, ohne Rührstück zu sein". (Deutsches Filminstitut)

 

Auf Wiedersehen im Himmel. Die Sinti-Kinder von der St. Josefspflege

Regie / Konzeption: Michael Krausnick / Romani Rose, Deutschland 1994; ca. 40’.

Bezugsquelle: Dokumentations- und Kulturzentrum deutscher Sinti und Roma, Bremeckengasse 2, D-69117 Heidelberg; Tel. +49/62 21/98 11 02; http://www.sinti-und-roma.de/; E-Mail: dialog@sintiundroma.de.

Kurzcharakteristik: Der Film zeigt das Schicksal von 41 Sinti-Kindern, die 1943/44 für ein Jahr im Heim der katholischen Sankt Josefspflege zum Zwecke der nationalsozialistischen "Rasseforschung" untergebracht waren; 39 von ihnen wurden 1944 nach Auschwitz deportiert.

  

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma (2000)

CD-ROM.Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg.

 

Newo Zero. Neue Zeit

" Vier beeindruckende Menschen, Sinti in Deutschland. Kein leichtes Leben. Aber Bawo Reinhardt will, dass sie selbstbewusst für ihre Bildung und ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Seine Enkelin Sibel macht bald ihr Abitur und hat drei schwarze Gürtel in Kung Fu. Ihr Vorbild ist ihr Onkel Lulo Reinhardt, der jahrelang gekämpft hat, um heute als anerkannter Musiker zu leben. Sascha Reinhardt, der mit seinem Festival die Musik der Sinti und Roma auf die Bühne bringt, bleibt skeptisch, ob das mit der Integration klappt. Zu viele Benachteiligungen nach wie vor. Und diese Integration, was soll sie bedeuten – dass sie ihre Traditionen  und Identität aufgeben und so leben wie alle? Wie können sie ihre Kultur und Sprache in unserer Gesellschaft behaupten, die immer gesichtsloser wird? Sich abschotten oder sich öffnen - mit der Gefahr, das Eigene zu verlieren? Noch ist die Gemeinschaft stark in ihrer Kultur, doch wie sieht der Weg des Einzelnen aus? Das zwischen verschiedenen Kulturen wandernde Mädchen Sibel bringt ihr Lebensgefühl auf den Punkt: „Vom Sindh bis an den Rhein war es ein langer Weg. Heute ist unsere Heimat hier. NEWO ZIRO heißt NEUE ZEIT. Wie wird unsere Zukunft aussehen?“

Und in allem die Musik selbst – „Musik ist unsere Sprache“. Sinti-Musik, Gypsy-Swing, das Erbe von Django Reinhardt im neuen eigenen, unverwechselbaren Stil. „Musik ist Freiheit“, beschreibt es einer der Musiker."

En son değiştirme: 20 June 2014, Friday, 14:24