Zoom: Datenschutz

Um was geht es?


Warum hat sich die Frankfurt UAS für Zoom für die Lehre entschieden?
Es wurden verschiedene Tools wie z. B. jitsi.org, Cisco Webex und Avaya Spaces getestet. Die Hauptprobleme bei diesen Tools sind die Performanz sowie die Barrierefreiheit. Viele Tools sind bereits beim Testen mit wenigen Personen abgestürzt. Andere sind zudem nicht browserbasiert nutzbar. Ein weiterer Schwachpunkt bei vielen Systemen ist die Barrierefreiheit. Einige Tools weisen kaum bzw. gar keine Features diesbezüglich auf. Für die Hochschule ist wichtig, dass beeinträchtigte Personen nicht noch zusätzlich benachteiligt werden. Wir haben daher die verschiedenen Tools in Hinblick auf das Thema Barrierefreiheit – auch in Rücksprache mit der Behindertenbeauftragten und Studierenden – evaluiert. Zoom hat dahingehend am besten abgeschnitten. Auch in anderen Kategorien, wie z. B. der Performanz, hat Zoom am meisten überzeugt.

Da Zoom in den vergangenen Wochen aufgrund verschiedener Sicherheitslücken immer wieder in der Kritik war, wird die Hochschule diese Entwicklungen sorgfältig beobachten. Bislang hat Zoom immer schnell auf die entsprechenden Fehler reagiert und Sicherheitsmängel behoben. Zur Einhaltung der DSGVO-Richtlinien hat Zoom verschiedene Maßnahmen ergriffen, die über diesen Link einsehbar sind. Zudem verfügt Zoom über das sogenannte Privacy-Shield-Zertifikat. Weiterführende Hinweise zum Datenschutz sind über die folgenden Artikel einsehbar


Welche Vorkehrungen wurden getroffen, um die Sicherheit auf Zoom zu gewährleisten?

Es wurde in Rücksprache mit den Datenschutzbeauftragten eine Handreichung mit Nutzungshinweisen verfasst, die an die Lehrenden über verschiedene Kanäle kommuniziert wurde. In dieser sind explizite Empfehlungen formuliert, welche Sicherheitseinstellungen getroffen werden sollten. Das Dokument ist online über diesen Link abrufbar.

 Es wurden außerdem verschiedene Konfigurationseinstellungen in Zoom, auch in Rücksprache mit dem Datenschutz der Hochschule, vorgenommen, wie z. B.:

  • Studierende können Zoom über den Browser nutzen und benötigen keinen Zoom-Account.
  • Teilnehmende können ihren Namen ändern bzw. anonymisieren.
  • Teilnehmende müssen einer Aufzeichnung zustimmen. Ansonsten besteht die Möglichkeit, das Meeting zu verlassen. Die Aufzeichnung kann dann zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden.


Welche weiteren Daten verarbeitet Zoom?

Es werden Daten wie z. B. der Name der Konferenz und die Zeit, die IP-Adresse, der Standort sowie die eingesetzten Geräte und das Betriebssystem erhoben. Außerdem werden Daten zur Qualität der Netzwerkverbindung, Anzahl verschickter Nachrichten im Chat, Anrufe in einer Konferenz, Dateiaustausch und Emojis für jede Person gespeichert. Die Daten werden laut Zoom nicht an Dritte weitergegeben.

 

Wo finde ich weitere Hinweise zu dem Thema?

Nützliche Informationen liefern die folgenden Seiten:


 

 


» FAQ