Inhalt:

In der Lehrveranstaltung werden pädagogische Methoden vermittelt, die Grenzerfahrungen mit menschenfeindlichen Einstellungen im realen und virtuellen Raum bearbeiten (z.B. Adultismus, antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Feindlichkeit gegenüber homosexuell lebenden Menschen u.a.). Insbesondere beziehungsbewahrende Konfliktlösungen und strategische Überlegungen auf den Ebenen der Prävention, der akuten Intervention und der Nachsorge werden vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Ziel ist es, den Handlungsspielraum der jeweiligen Teilnehmer*innen zu erweitern. Sobald wieder Präsenzveranstaltungen möglich sind, werden Methoden gewählt die verschiedene Kommunikationskanäle ansprechen wie z.B. Fühlen, Sehen, Hören und Bewegen statt. Erlebnisorientierte Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Hierzu gehören auch systemische Übungen. Ebenso werden aktuelle Studien zur Thematik vorgestellt und Fallbeispiele aus der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kritisch reflektiert.

Kompetenzen:

In diesem anwendungsbezogenen Seminar wird anhand einer exemplarischen Methode der Sozialen Arbeit methodisch-theoretisches sowie handlungs- und konzeptorientiertes Fachwissen vermittelt. In übungsorientierten Ansätzen werden zudem Verfahren der jeweiligen Methode eingeübt und im Sinne ihrer Anwendungsmöglichkeiten reflektiert. Dieses Seminar gibt darüber hinaus einen Überblick über die verschiedenen Ebenen, auf denen die Methoden Sozialer Arbeit konzeptionell und organisatorisch ausgestaltet werden.

Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit sowie insbesondere Gesprächsführung (M 11). Überfachliche Kompetenzen, die hierbei erworben werden, umfassen im Wesentlichen: Reflexionsfähigkeit, Kommunikations- und Konfliktlösefähigkeiten sowie Analyse- und Synthesekompetenzen und Kreativität.

(siehe auch Modulhandbuch URL: https://www.frankfurt-university.de/fileadmin/standard/Studium/Studiengaenge/Fb_4/Bachelor-Studiengaenge/Soziale_Arbeit__B.A/Dokumente/MHB_BASA_Stand_2017-02-06_Erg_AAEK_in_M20_01.pdf).