Fachkräfte der Sozialen Arbeit kommen sehr häufig mit strafbaren Handlungen in Kontakt - auch wenn sie nicht unmittelbaren in den 'justiznahen‘ Sozialen Diensten tätig sind. Das Praxisprojekt will (kritisch) auf das breite Spektrum praktischer Tätigkeiten in einschlägigen Arbeitsfeldern vorbereiten. Dazu gehört die Arbeit mit Geschädigten, Beschuldigten und Verurteilten. Praktisch wird diese u.a. in Sozialen Trainingskursen, gemeinnütziger Arbeit, dem Täter-Opfer-Ausgleich, der (Jugend-) Gerichtshilfe, der Bewährungshilfe, den stationären Sozialen Diensten (JVA /Maßregelvollzug) oder der Haftentlassenenhilfe durchgeführt. Die Zeugenbegleitung, verschiedene "Opferhilfe(n)" und - neuerdings – die psychosoziale Prozessbegleitung spielen ebenso als Arbeitsfelder eine Rolle.

In Modul 17 wird ein Überblick über das Arbeitsfeld, seine organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, sowie die Rolle, der Auftrag und die Aufgaben der Sozialen Arbeit im Strafverfahren erarbeitet. Wenn möglich werden Exkursionen zu verschiedenen Praxiseinrichtungen organisiert oder  Praktiker*innen online in die Lehrveranstaltung eingeladen, so auch in M 18.

In Modul 18 findet nicht nur das 400-h-Praktikum statt, sondern zusätzliche Begleitveranstaltungen, die im 14-tägigen Wechsel  montags zwischen 10:15 Uhr und 13:30 Uhr Wissen zu Theorie, Konzepten, Methodik vermittelt und über Reflektion die praktischen Erfahrungen reflektiert.