Grundlegender Gedanke des Projektseminars ist es ein Bewusstsein für die prekären Lebenslagen von Studierenden zu schaffen, um daraus Handlungsperspektiven ableiten zu können. Es geht darum, gemeinsam einen gesellschaftskritischen Blick zu entwickeln, die eigene Mitverantwortung zu erkennen und diese zu reflektieren. Die Idee ist es, mittels eines literarischen Zugangs sich den Themen Prekarität und sozialer Herkunft vorbereitend anzunähern (powerpoint-Präsentation). Dadurch soll eine Sensibilisierung hergestellt und ein Seminareinstieg ermöglicht werden. Es ist aber keine Voraussetzung, um am Seminar teilzunehmen. Im Seminar wird empirisch mittels qualitativer Interviews (leitfadengestützt, teilstandardisiert) geforscht, die intersektional ausgewertet werden. Die Ergebnisse der Interviewanalysen werden entweder in einer Veranstaltung präsentiert oder es wird durch eine gemeinsame Zusammenarbeit von Studierenden und Lehrenden eine Tagung am Ende des Wintersemester 2021/2022 organisiert. Die analysierten Ergebnisse sollen so transparent und einem größeren Publikum präsentiert werden.

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